Guardrails by Design: Sicherheit im Code, nicht im Modell
12. Juni 2026 · agentschmitz · 1 Min. Lesezeit
Dem Modell nicht vertrauen
Ein Agent, der live Ziele angreift, darf seine Grenzen niemals vom Sprachmodell bekommen. Das
Modell darf alles *vorschlagen* — ausgeführt wird nur, was die Engine erlaubt. Diese Grenzen sind
bei agentschmitz fest im Code verankert:
- Autorisierung: Jedes Ziel muss als autorisiert bestätigt sein, bevor ein Engagement startet.
- Scope-Lock: Nur die eingetragenen Hosts werden berührt — alles andere wird verworfen.
- Deny-List: Große Fremd-Domains sind grundsätzlich gesperrt.
- SSRF-Schutz: Interne Infrastruktur und private/reservierte IP-Bereiche (inkl. Cloud-Metadata)
werden blockiert — sowohl beim Scope-Aufbau als auch pro ausgehendem Request, DNS-aufgelöst.
- Nicht-destruktiv: Gefährliche Payloads und destruktive HTTP-Methoden werden gefiltert,
Anfragen rate-limitiert und pro Engagement budgetiert.
Warum im Code, nicht im Prompt?
Prompt-Anweisungen ("bitte nichts Schädliches tun") sind kein Sicherheitsmechanismus — sie sind
beeinflussbar und nicht garantiert. Ein im Code erzwungener Filter dagegen prüft *jede* Aktion,
bevor sie das System verlässt, unabhängig davon, was das Modell ausgegeben hat.
Sichtbarkeit statt Verschleierung
Wir verschleiern nichts. Jede Probe trägt einen klaren User-Agent, und der Test läuft über eine
nachvollziehbare Quelle. Genau so soll autorisiertes Pentesting funktionieren: **erkennbar,
abgrenzbar von echten Angriffen — und jederzeit unter Kontrolle.**
Lust, das an Ihrem eigenen Ziel zu sehen?
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